Übersprunghandlungen                        

 

Übersprunghandlungen sind Bewegungen, die aus einem inneren Konflikt heraus entstehen. Sie sind nicht gewollt und geplant, sondern ergeben sich aus mangelnder Übereinstimmung zwischen Gedanken, Wörtern und Situation.

 

Beispiele  

 

das Kratzen am Kopf, obwohl es nicht juckt,

 

das Zupfen am Ohr, jegliches Fummeln im Gesicht,

 

das Lächeln, obwohl nichts lustig ist (Galgenlächeln),

 

das Schließen der Augen und das Weggucken, (Angst, erkannt zu werden)

 

das Vermeiden von Pausen und Schweigen durch Füllwörter oder Töne

 

Menschen haben auf Grund ihrer Fehlspannung keine psychische Kraft mehr, stabil und natürlich zu bleiben. Sie verlieren den Willen über ihren Körper und tun etwas, was Ihnen den inneren Druck nimmt. Sie lassen Dampf ab: Frauen sprechen laut und hoch, Männer spucken auf den Boden oder schmeißen Dinge in die Landschaft. Viele Menschen vertuschen etwas durch ihre Mimik und manche bewegen unablässig ihre Hände oder den Kopf. - Hinter jedem Wort steckt ein Gedanke und dieser Gedanke beeinflusst uns unwillkürlich, d.h. unsere Bewegungen entziehen sich der Kontrolle, wenn Wort und Gedanke nicht übereinstimmen  Das kurze Schließen der Augen wird manchmal auch als Hinweis auf eine Lüge gedeutet. Die Kraft unseres Gefühls und der Wille, es auszudrücken, wird oft unterschätzt.

 

Im Lichte dieses verschwenderischen Frühlingstages  besinge ich die, die ohne zu zögern vorbeieilen, die lachend dahinfahren, ohne sich umzusehen, die aufblühen in einer Stunde taumelnden Entzückens u Passt der Kommunikationskanal?

 

Nur mit dem passenden Kommunikationskanal entsteht Kontakt.

Nur mit einer gemeinsamen Art der Kommunikation können Sie positiv eingreifen.

Falls Sie keine gemeinsame Basis finden, kommt es zu

Missmanagement, Konflikten und Stress.

 

 

 

 

 

Typologisierung von strittigen Gesprächsbereichen

 

Um nicht am Eigentlichen vorbeizureden, sollten sie überprüfen, was das Thema des Gesprächs ist. Oft liegen hinter Sachbereichen Anliegen zur Beziehungsgestaltung und zum Selbstwertgefühl  verborgen.

 

    Strukturkonflikt

 

Hier beeinflussen sich Verhalts- und Interaktionsmuster in einer Organisation durch Kontroll- und Machtverhältnisse, Rollenverteilung, Zuständigkeiten, Verantwortungsbereiche, Verteilung von Ressourcen.

 

    Beziehungskonflikt

 

Die Beziehung selbst ist Konfliktgegenstand, entstanden aus Emotionen, Fehlwahrnehmungen, Vorurteile, Umfang und Art der Kommunikation

    

        Sachkonflikt

    

Zwei kontroverse Behauptungen stoßen aufeinander, wobei nur eine richtig sein kann, verursacht u.a. durch einen Mangel an Informationen, durch Fehlinformation. Sie beziehen sich auf das, was >ist<.

 

        Wertekonflikt

 

Er bezieht sich darauf, was sein sollte. Es geht um Vorstellung und Moral und Verantwortung. Werteunvereinbarkeiten werden als besonders bedrohlich empfunden (Frieden, Freiheit, Treue, Gerechtigkeit, Solidarität), da sie eng verwoben sind mit der Person.

 

    Interessenkonflikt

 

Bei diesem Konflikttypus konkurrieren die Interessen miteinander. Im Unterschied zu den Wertekonflikten nehmen sie einen anderen Konfliktverlauf. Sie sind leichter zu verhandeln. Wenn, ein Konfliktpartner aber Werte mit seinem Interesse verknüpft, wird die Verhandlung sehr schwer.

 

 

 

 

gut reden - aber wie?

Positive Gedanken

 

 

     

10 Sätze für das Selbstbewusstsein

       

1)      Meine positiven Gefühle stammen   nicht daher, dass Andere mich mögen.

Sie  stammen daher, dass ich mich mag. 

               

2)      Wenn ich mich zu sehr anpasse,  weiß ich nicht, was ich will.

Ich weiß nur, was Andere von mir wollen.

Um mein Selbstbewusstsein zu stärken,  bin ich mir meiner Wünsche und 

Bedürfnisse nicht nur bewusst, sondern ich spreche sie auch aus und tue etwas, 

um sie Wirklichkeit werden zu lassen.

 

3)      Ich konzentriere mich nicht darauf, jemandem  alles Recht zu machen, sondern

ich mache mir alles recht, selbst wenn es jemandem nicht passt.

 

4)      Ich zeige mich  und verstecke mich  nicht

         auch wenn es sein kann, dass dies Widerwillen hervorruft.

 

5)      Wenn ich nicht aufpasse, habe ich Angst vor der Wut meiner Mitmenschen, sie bestimmt, was ich tue. 

Wenn ich genau nachdenke, weiß ich, dass ich über die Wut Anderer keine Kontrolle habe, und ich weiß, dass der  Ärger Anderer keine Kontrolle über mich hat.

 

6)      Um  zu gefallen,  tue ich etwas, wenn etwas getan werden muss und niemand

         gewillt ist, es zu tun. Ich sage mir:  Jemand muss es ja tun.

In meinem Interesse aber handle ich aus freier Wahl und übernehme die Verantwortung nur, wenn ich eine selbstständige Entscheidung getroffen habe, mich zu beteiligen. Ich sage mir:“ Ich habe mich dazu entschieden, … “

 

7)      Ich kann ohne schlechtes Gewissen nein  oder ja sagen, wenn ich es ehrlich meine  

         und spüre.

    

8)      Ich reagiere nicht nur auf  Handlungen und Wörter.

Ich spreche und handle so, dass meine eigene Kraft und Aktivität sichtbar wird und bestimme Themen und Inhalte eigenständig.

 

9)      Wenn ich mich  zu sehr anpasse, lasse ich meine Werte beiseite, um mit Anderen in Kontakt zu treten.

Wenn ich initiativ bin, sind meine Werte Kern und Essenz meiner Persönlichkeit.

 

10)    Ich versuche nicht, durch Rückgriff auf die Vergangenheit oder Vorgriff auf die

Zukunft Zeit zu gewinnen, und zu taktieren. 

Ich spreche  jetzt  und  ohne Tricks  und Spielchen  aus, wofür  ich stehe und was ich denke.