Der „Daten-verarbeitende-Persönlichkeitsanteil“ ist wichtiger denn je.

 

Fake News zu entlarven

 

Wie lässt sich für Laien der Wahrheitsgehalt prüfen?

 

Grundsätzlich sollte man nach der Quelle forschen. 

 

Wie alt ist ein Facebook-, Instagram- oder Twitter-Profil? 

 

Wie vielseitig wird es genutzt? 

 

Bei kommerziellen Websites ist ein Impressum mit Adress-Angaben gesetzlich vorgeschrieben. Die Echtheit von Bildern lässt sich mit der Rückwärts-Suche überprüfen: Dazu unter www.images.google.de das Kamera-Symbol anklicken und das fragliche Bild hochladen oder die URL eingeben. Man erfährt so, ob ein Foto wirklich neu ist und wo es herkommt. Das funktioniert auch mit Youtube-Videos, indem man mehrere Standbilder separiert. 

 

Wie entlarven Profis Fake News?

 

„Wir haben dazu verschiedene technische Werkzeuge von der Rückwärtssuche bis zur Fotoanalyse, sagt Stefan Voß, „aber vor allem machen wir auch bei Nachrichten aus dem Netz unseren gelernten Job: Wir suchen weitere Quellen, fragen bei Polizei, Behörden oder unseren Korrespondenten vor Ort nach, überprüfen einzelne Fakten.“ Professionelle Medien würden zwar bei Großlagen oft von Quellen im Internet überholt. „Aber wir sind diejenigen, die Informationen aus dem Netz verifizieren oder widerlegen.“

 

 

Lässt sich eine Nachricht verifizieren?

 

Nennt ein Bericht oder ein Beitrag die Quellen, aus denen die Informationen stammen? 

 

Gibt es Links zu Quellen, mit denen Du die Geschichte selbst nachprüfen kannst?

 

Wenn nicht, kann man selbst nach Quellen suchen. Wichtige Meldungen werden meistens von vielen Medien gleichzeitig veröffentlicht. Faktencheck-Organisationen wie CORRECTIV.Faktencheck veröffentlichen Artikel zu aktuellen Gerüchten. Bei Großereignissen und Notfällen, richte Dich nach offiziellen Meldungen von Behörden.

Da Bilder leicht verfälscht werden können, sei es durch Photoshop oder eine falsche Bildunterschrift, sollte man auch Bilder überprüfen. Das geht leicht mit der Bilder-Rückwärtssuche. Dafür lädt man ein Bild oder die URL eines Bildes bei Suchmaschinen wie Google, Yandex oder Bing hoch und bekommst als Ergebnis angezeigt, wo die Bilder zuvor erschienen sind. So kann man schnell herausfinden, ob ein Foto im falschen Kontext geteilt wird, oder manipuliert wurde.